Widerspruch Bußgeldbescheid

Widerspruch Bußgeldbescheid Word Vorlage hier kostenlos downloaden

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Das Gefühl, wenn ein Bußgeldbescheid ins Haus flattert, kennen viele von uns. Überraschung, Ärger, vielleicht sogar Hilflosigkeit – all das kann sich in diesem Moment breitmachen. Aber bevor Sie den Kopf in den Sand stecken, atmen Sie einmal tief durch. Denn Sie haben Rechte! Und mit dieser kostenlosen Word-Vorlage möchten wir Ihnen helfen, diese Rechte wahrzunehmen und Widerspruch gegen einen Bußgeldbescheid einzulegen. Es ist Ihr gutes Recht, die Vorwürfe genau zu prüfen und sich gegebenenfalls dagegen zu wehren. Wir möchten Sie dabei unterstützen, diesen Weg selbstbewusst und gut vorbereitet zu gehen.

Was Sie über den Bußgeldbescheid wissen sollten

Bevor wir uns dem eigentlichen Widerspruch widmen, ist es wichtig, die Grundlagen eines Bußgeldbescheids zu verstehen. Was genau steht drin? Welche Fristen müssen Sie beachten? Und welche Fehler können dazu führen, dass der Bescheid ungültig ist? Ein Bußgeldbescheid ist ein Verwaltungsakt, der Ihnen eine Ordnungswidrigkeit vorwirft und eine Geldbuße sowie eventuell weitere Sanktionen wie Punkte in Flensburg oder ein Fahrverbot androht.

Wichtige Bestandteile eines Bußgeldbescheids sind:

  • Angaben zur Behörde: Name und Anschrift der Behörde, die den Bescheid erlassen hat.
  • Angaben zum Betroffenen: Ihr Name, Ihre Anschrift und gegebenenfalls weitere persönliche Daten.
  • Tatvorwurf: Eine genaue Beschreibung der Ihnen vorgeworfenen Ordnungswidrigkeit (z.B. Geschwindigkeitsüberschreitung, Parkverstoß).
  • Tatzeit und -ort: Wann und wo die Ordnungswidrigkeit begangen worden sein soll.
  • Beweismittel: Angaben zu den Beweismitteln, die gegen Sie vorliegen (z.B. Foto, Zeugenaussage).
  • Bußgeld und Sanktionen: Die Höhe des Bußgeldes, die Anzahl der Punkte in Flensburg und die Dauer eines eventuellen Fahrverbots.
  • Rechtsbehelfsbelehrung: Eine Erklärung, wie und innerhalb welcher Frist Sie Widerspruch gegen den Bescheid einlegen können.
  • Zahlungsaufforderung: Informationen, wie und bis wann Sie das Bußgeld bezahlen müssen.

Prüfen Sie den Bußgeldbescheid sorgfältig auf Vollständigkeit und Richtigkeit. Achten Sie besonders auf die Angaben zu Ihrer Person, dem Tatvorwurf, der Tatzeit und dem Tatort. Weichen diese Angaben von den tatsächlichen Umständen ab, kann dies ein Grund für einen Widerspruch sein.

Die Frist für den Widerspruch beträgt in der Regel zwei Wochen ab Zustellung des Bußgeldbescheids. Es ist wichtig, diese Frist unbedingt einzuhalten, da der Bescheid nach Ablauf der Frist rechtskräftig wird und Sie die Geldbuße bezahlen müssen. Die Zustellung des Bescheids erfolgt in der Regel per Post. Das Datum der Zustellung wird auf dem Briefumschlag vermerkt oder durch einen Zustellungsnachweis dokumentiert. Bewahren Sie den Briefumschlag oder den Zustellungsnachweis daher sorgfältig auf.

Ein Bußgeldbescheid kann aus verschiedenen Gründen fehlerhaft sein. Mögliche Fehlerquellen sind:

  • Falsche Personenangaben: Der Bescheid wurde an die falsche Person adressiert oder enthält falsche Angaben zu Ihrem Namen oder Ihrer Anschrift.
  • Falsche Angaben zum Fahrzeug: Das Kennzeichen des Fahrzeugs ist falsch oder das Fahrzeug wird fälschlicherweise Ihnen zugeordnet.
  • Fehlerhafte Messung: Bei Geschwindigkeitsüberschreitungen oder Rotlichtverstößen kann die Messung fehlerhaft sein (z.B. durch ungeeichte Messgeräte oder falsche Bedienung).
  • Unklare oder unvollständige Beweislage: Die Beweise für die Ordnungswidrigkeit sind unklar oder unvollständig (z.B. unscharfes Foto, widersprüchliche Zeugenaussagen).
  • Verjährung: Die Ordnungswidrigkeit ist bereits verjährt.
  • Verstoß gegen Verfahrensvorschriften: Die Behörde hat gegen Verfahrensvorschriften verstoßen (z.B. Anhörungspflicht nicht erfüllt).

Wenn Sie einen oder mehrere dieser Fehler in Ihrem Bußgeldbescheid entdecken, haben Sie gute Chancen, mit einem Widerspruch erfolgreich zu sein. Aber auch wenn Sie sich nicht sicher sind, ob ein Fehler vorliegt, kann es sich lohnen, Widerspruch einzulegen und die Sache von einem Anwalt prüfen zu lassen.

So legen Sie Widerspruch gegen einen Bußgeldbescheid ein: Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung

Der Widerspruch gegen einen Bußgeldbescheid ist ein formaler Akt, der einige wichtige Punkte beachtet werden sollte. Mit dieser Anleitung und unserer kostenlosen Word-Vorlage möchten wir Ihnen den Prozess so einfach wie möglich gestalten.

Schritt 1: Die Frist wahren

Wie bereits erwähnt, beträgt die Frist für den Widerspruch in der Regel zwei Wochen ab Zustellung des Bußgeldbescheids. Es ist entscheidend, diese Frist einzuhalten. Wenn Sie den Widerspruch zu spät einlegen, wird er in der Regel als unzulässig abgewiesen und der Bußgeldbescheid wird rechtskräftig.

Um die Frist zu wahren, muss Ihr Widerspruch innerhalb der Frist bei der zuständigen Behörde eingehen. Es empfiehlt sich, den Widerspruch per Einschreiben mit Rückschein zu versenden, um einen Nachweis über den rechtzeitigen Eingang zu haben. Alternativ können Sie den Widerspruch auch persönlich bei der Behörde abgeben und sich den Eingang bestätigen lassen.

Wenn Sie die Frist unverschuldet versäumt haben (z.B. aufgrund einer schweren Erkrankung), können Sie einen Antrag auf Wiedereinsetzung in den vorigen Stand stellen. Diesen Antrag müssen Sie unverzüglich nach Wegfall des Hindernisses (z.B. nach Genesung) stellen und gleichzeitig den Widerspruch gegen den Bußgeldbescheid einlegen. Dem Antrag auf Wiedereinsetzung müssen Sie eine Begründung und entsprechende Nachweise (z.B. ärztliches Attest) beifügen.

Schritt 2: Den Widerspruch formulieren

Der Widerspruch gegen einen Bußgeldbescheid muss schriftlich erfolgen. Sie können ihn per Post, Fax oder E-Mail an die zuständige Behörde senden. Es ist wichtig, dass der Widerspruch folgende Angaben enthält:

  • Ihre persönlichen Daten: Name, Anschrift, Geburtsdatum und -ort.
  • Aktenzeichen des Bußgeldbescheids: Dieses finden Sie in der Regel oben rechts auf dem Bescheid.
  • Datum des Bußgeldbescheids: Das Datum, an dem der Bescheid erlassen wurde.
  • Erklärung des Widerspruchs: Eine klare und unmissverständliche Erklärung, dass Sie Widerspruch gegen den Bußgeldbescheid einlegen.
  • Begründung des Widerspruchs: Eine detaillierte Begründung, warum Sie den Bußgeldbescheid für fehlerhaft halten.
  • Unterschrift: Ihre eigenhändige Unterschrift.

Die Begründung des Widerspruchs ist das Herzstück Ihres Schreibens. Hier sollten Sie alle Argumente und Beweise anführen, die gegen den Bußgeldbescheid sprechen. Gehen Sie dabei auf die konkreten Fehler im Bescheid ein und legen Sie gegebenenfalls Beweismittel vor (z.B. Fotos, Zeugenaussagen, Gutachten). Je detaillierter und überzeugender Ihre Begründung ist, desto größer sind Ihre Chancen auf Erfolg.

Beispiele für mögliche Begründungen sind:

  • Falsche Personenangaben: „Ich bin nicht der Fahrer des Fahrzeugs gewesen.“ oder „Meine Anschrift ist falsch im Bescheid angegeben.“
  • Fehlerhafte Messung: „Die Geschwindigkeitsmessung ist fehlerhaft, da das Messgerät nicht geeicht war.“ oder „Die Messung wurde durch äußere Einflüsse (z.B. Reflexionen) verfälscht.“
  • Unklare oder unvollständige Beweislage: „Das Foto ist unscharf und lässt keine eindeutige Identifizierung des Fahrers zu.“ oder „Die Zeugenaussage ist widersprüchlich und unglaubwürdig.“
  • Verjährung: „Die Ordnungswidrigkeit ist bereits verjährt.“
  • Verstoß gegen Verfahrensvorschriften: „Ich wurde vor Erlass des Bußgeldbescheids nicht angehört.“

Formulieren Sie Ihre Begründung sachlich und präzise. Vermeiden Sie Beleidigungen oder Beschimpfungen. Bleiben Sie bei den Fakten und konzentrieren Sie sich auf die Fehler im Bußgeldbescheid.

Unsere kostenlose Word-Vorlage bietet Ihnen eine hilfreiche Struktur und Formulierungsvorschläge für Ihren Widerspruch. Sie können die Vorlage einfach an Ihre individuellen Bedürfnisse anpassen und Ihre eigenen Argumente und Beweismittel hinzufügen.

Schritt 3: Den Widerspruch versenden

Nachdem Sie Ihren Widerspruch formuliert haben, müssen Sie ihn an die zuständige Behörde senden. Die Adresse der Behörde finden Sie auf dem Bußgeldbescheid.

Es empfiehlt sich, den Widerspruch per Einschreiben mit Rückschein zu versenden, um einen Nachweis über den rechtzeitigen Eingang zu haben. Bewahren Sie den Rückschein sorgfältig auf. Alternativ können Sie den Widerspruch auch persönlich bei der Behörde abgeben und sich den Eingang bestätigen lassen.

Wichtig: Senden Sie den Widerspruch rechtzeitig ab, damit er innerhalb der Frist bei der Behörde eingeht. Es zählt der Eingang bei der Behörde, nicht das Datum des Poststempels.

Schritt 4: Was passiert nach dem Widerspruch?

Nachdem Sie Widerspruch gegen den Bußgeldbescheid eingelegt haben, wird die Behörde Ihren Widerspruch prüfen. Sie kann weitere Ermittlungen anstellen, Zeugen befragen oder ein Gutachten in Auftrag geben.

Die Behörde kann Ihren Widerspruch entweder zurückweisen oder dem Widerspruch stattgeben. Wenn die Behörde Ihren Widerspruch zurückweist, wird der Bußgeldbescheid rechtskräftig und Sie müssen die Geldbuße bezahlen. Sie haben dann noch die Möglichkeit, vor dem zuständigen Amtsgericht Klage zu erheben.

Wenn die Behörde Ihrem Widerspruch stattgibt, wird der Bußgeldbescheid aufgehoben oder geändert. Im Falle einer Aufhebung müssen Sie die Geldbuße nicht bezahlen. Im Falle einer Änderung wird der Bußgeldbescheid an die tatsächlichen Umstände angepasst (z.B. Reduzierung des Bußgeldes oder der Punkte in Flensburg).

Es ist wichtig zu wissen, dass die Einlegung eines Widerspruchs nicht automatisch bedeutet, dass Sie Recht bekommen. Die Entscheidung über Ihren Widerspruch hängt von den konkreten Umständen des Falles und der Beweislage ab.

Tipp: Wenn Sie sich unsicher sind, ob Sie Widerspruch gegen einen Bußgeldbescheid einlegen sollen oder wie Sie Ihren Widerspruch am besten begründen, sollten Sie sich von einem Anwalt für Verkehrsrecht beraten lassen. Ein Anwalt kann Ihre Erfolgsaussichten einschätzen und Ihnen bei der Formulierung Ihres Widerspruchs helfen.

Der Gang vor Gericht: Wann sich eine Klage lohnt

Sollte Ihr Widerspruch gegen den Bußgeldbescheid von der Behörde abgelehnt werden, bleibt Ihnen noch der Weg vor Gericht. Sie können Klage beim zuständigen Amtsgericht erheben. Dies ist jedoch ein Schritt, der gut überlegt sein sollte, da er mit weiteren Kosten und Risiken verbunden ist.

Wann lohnt sich eine Klage?

  • Wenn Sie von Ihrer Unschuld überzeugt sind: Wenn Sie sicher sind, dass Ihnen die vorgeworfene Ordnungswidrigkeit nicht zur Last gelegt werden kann, sollten Sie den Kampf nicht aufgeben. Eine Klage bietet Ihnen die Möglichkeit, Ihre Sicht der Dinge vor Gericht darzulegen und Beweise vorzulegen.
  • Wenn die Beweislage gegen Sie schwach ist: Wenn die Beweise der Behörde lückenhaft oder widersprüchlich sind, haben Sie gute Chancen, vor Gericht Recht zu bekommen. Ein Anwalt kann die Beweislage genau analysieren und Ihnen bei der Entscheidung helfen, ob eine Klage sinnvoll ist.
  • Wenn die Sanktionen unverhältnismäßig hoch sind: Wenn Ihnen aufgrund der Ordnungswidrigkeit hohe Bußgelder, Punkte in Flensburg oder sogar ein Fahrverbot drohen, kann sich eine Klage lohnen, um die Sanktionen zu reduzieren oder abzuwenden.
  • Wenn Sie eine Rechtsschutzversicherung haben: Wenn Sie eine Rechtsschutzversicherung haben, übernimmt diese in der Regel die Kosten für das Gerichtsverfahren. In diesem Fall ist das finanzielle Risiko einer Klage geringer.

Was passiert vor Gericht?

Im Gerichtsverfahren wird der Richter die Beweise der Behörde und Ihre Argumente prüfen. Er kann Zeugen befragen, Gutachten einholen oder weitere Ermittlungen anstellen. Am Ende des Verfahrens wird der Richter ein Urteil fällen. Er kann den Bußgeldbescheid bestätigen, aufheben oder ändern.

Die Kosten des Gerichtsverfahrens

Die Kosten des Gerichtsverfahrens setzen sich aus den Gerichtsgebühren und den Anwaltskosten zusammen. Die Gerichtsgebühren richten sich nach der Höhe des Bußgeldes. Die Anwaltskosten sind abhängig vom Umfang und der Schwierigkeit des Verfahrens.

Wenn Sie das Gerichtsverfahren gewinnen, muss die Behörde die Kosten tragen. Wenn Sie das Verfahren verlieren, müssen Sie die Kosten selbst tragen.

Das Risiko einer Klage

Eine Klage vor Gericht ist immer mit einem Risiko verbunden. Es besteht die Möglichkeit, dass Sie das Verfahren verlieren und die Kosten tragen müssen. Es ist daher wichtig, sich vor der Klage von einem Anwalt beraten zu lassen und Ihre Erfolgsaussichten realistisch einzuschätzen.

Tipp: Auch wenn Sie sich für eine Klage entscheiden, sollten Sie versuchen, eine gütliche Einigung mit der Behörde zu erzielen. In vielen Fällen ist es möglich, eine Reduzierung des Bußgeldes oder der Punkte in Flensburg zu erreichen.

Häufige Fehler beim Einspruch und wie Sie sie vermeiden

Auch wenn der Widerspruch gegen einen Bußgeldbescheid auf den ersten Blick einfach erscheint, gibt es einige Fehler, die häufig gemacht werden und die Ihre Erfolgsaussichten schmälern können. Hier sind einige der häufigsten Fehler und Tipps, wie Sie sie vermeiden können:

  • Fehler 1: Die Frist versäumen: Dies ist der häufigste Fehler. Wenn Sie die Frist für den Widerspruch versäumen, wird der Bußgeldbescheid rechtskräftig und Sie müssen die Geldbuße bezahlen. Tipp: Notieren Sie sich das Datum der Zustellung des Bußgeldbescheids und berechnen Sie die Frist sorgfältig. Versenden Sie den Widerspruch rechtzeitig per Einschreiben mit Rückschein.
  • Fehler 2: Den Widerspruch nicht ausreichend begründen: Ein unbegründeter Widerspruch hat kaum Chancen auf Erfolg. Die Behörde wird Ihren Widerspruch nur prüfen, wenn Sie ihn ausreichend begründen. Tipp: Gehen Sie detailliert auf die Fehler im Bußgeldbescheid ein und legen Sie gegebenenfalls Beweismittel vor. Formulieren Sie Ihre Begründung sachlich und präzise.
  • Fehler 3: Beleidigungen oder Beschimpfungen verwenden: Beleidigungen oder Beschimpfungen sind kontraproduktiv und können dazu führen, dass Ihr Widerspruch ignoriert wird. Tipp: Bleiben Sie sachlich und konzentrieren Sie sich auf die Fakten. Vermeiden Sie emotionale Ausbrüche.
  • Fehler 4: Falsche Angaben machen: Falsche Angaben können strafrechtliche Konsequenzen haben. Tipp: Überprüfen Sie alle Angaben in Ihrem Widerspruch sorgfältig auf Richtigkeit.
  • Fehler 5: Sich nicht von einem Anwalt beraten lassen: Wenn Sie sich unsicher sind, ob Sie Widerspruch gegen einen Bußgeldbescheid einlegen sollen oder wie Sie Ihren Widerspruch am besten begründen, sollten Sie sich von einem Anwalt für Verkehrsrecht beraten lassen. Ein Anwalt kann Ihre Erfolgsaussichten einschätzen und Ihnen bei der Formulierung Ihres Widerspruchs helfen.

Mit unserer kostenlosen Word-Vorlage und diesen Tipps können Sie die häufigsten Fehler beim Widerspruch vermeiden und Ihre Chancen auf Erfolg erhöhen.

Die psychologische Seite des Bußgeldbescheids: Wie Sie mit Stress und Ärger umgehen

Ein Bußgeldbescheid kann Stress und Ärger verursachen. Es ist wichtig, diese Gefühle anzuerkennen und Strategien zu entwickeln, um damit umzugehen. Hier sind einige Tipps:

  • Atmen Sie tief durch: Bevor Sie in Panik geraten, nehmen Sie sich einen Moment Zeit, um tief durchzuatmen. Dies kann Ihnen helfen, sich zu beruhigen und einen klaren Kopf zu bewahren.
  • Sprechen Sie mit jemandem: Reden Sie mit Freunden, Familie oder einem Anwalt über Ihre Gefühle. Dies kann Ihnen helfen, Ihre Gedanken zu ordnen und eine Perspektive zu gewinnen.
  • Informieren Sie sich: Je mehr Sie über den Bußgeldbescheid und Ihre Rechte wissen, desto sicherer werden Sie sich fühlen. Informieren Sie sich gründlich über die Rechtslage und Ihre Möglichkeiten.
  • Handeln Sie: Das Gefühl der Hilflosigkeit kann durch Handeln überwunden werden. Legen Sie Widerspruch gegen den Bußgeldbescheid ein oder suchen Sie einen Anwalt auf.
  • Akzeptieren Sie, was Sie nicht ändern können: Manchmal ist es nicht möglich, einen Bußgeldbescheid abzuwenden. In diesem Fall ist es wichtig, die Situation zu akzeptieren und sich auf die Zukunft zu konzentrieren.

Ein Bußgeldbescheid ist kein Weltuntergang. Mit der richtigen Einstellung und den richtigen Strategien können Sie mit Stress und Ärger umgehen und Ihre Rechte wahrnehmen.

Nutzen Sie Ihre Rechte und wehren Sie sich!

Ein Bußgeldbescheid ist kein Grund zur Resignation. Sie haben Rechte und Möglichkeiten, sich gegen unberechtigte Vorwürfe zu wehren. Mit unserer kostenlosen Word-Vorlage, den Informationen in diesem Artikel und gegebenenfalls der Hilfe eines Anwalts können Sie Ihre Rechte wahrnehmen und für Gerechtigkeit kämpfen. Lassen Sie sich nicht einschüchtern und nutzen Sie Ihre Chance!

Wir hoffen, dass Ihnen diese Vorlage und die Informationen geholfen haben. Wir wünschen Ihnen viel Erfolg bei Ihrem Widerspruch!

FAQ – Häufig gestellte Fragen zum Widerspruch gegen einen Bußgeldbescheid

Was passiert, wenn ich die Widerspruchsfrist verpasse?

Wenn Sie die Widerspruchsfrist von zwei Wochen ab Zustellung des Bußgeldbescheids versäumen, wird der Bescheid rechtskräftig. Das bedeutet, dass Sie die Geldbuße bezahlen und eventuelle weitere Sanktionen (z.B. Punkte in Flensburg, Fahrverbot) hinnehmen müssen. Es gibt jedoch eine Ausnahme: Wenn Sie die Frist unverschuldet versäumt haben (z.B. aufgrund einer schweren Erkrankung), können Sie einen Antrag auf Wiedereinsetzung in den vorigen Stand stellen. Diesen Antrag müssen Sie unverzüglich nach Wegfall des Hindernisses stellen und gleichzeitig den Widerspruch gegen den Bußgeldbescheid einlegen. Dem Antrag auf Wiedereinsetzung müssen Sie eine Begründung und entsprechende Nachweise beifügen.

Muss ich das Bußgeld bezahlen, auch wenn ich Widerspruch eingelegt habe?

Nein, die Einlegung eines Widerspruchs hat aufschiebende Wirkung. Das bedeutet, dass Sie das Bußgeld nicht bezahlen müssen, solange Ihr Widerspruch noch nicht entschieden ist. Es empfiehlt sich jedoch, das Bußgeld nicht vorschnell zu bezahlen, da es schwierig sein kann, das Geld zurückzubekommen, falls Ihr Widerspruch erfolgreich ist.

Kann ich meinen Widerspruch zurückziehen?

Ja, Sie können Ihren Widerspruch jederzeit zurückziehen. Die Rücknahme des Widerspruchs muss schriftlich erfolgen. Nach Rücknahme des Widerspruchs wird der Bußgeldbescheid rechtskräftig und Sie müssen die Geldbuße bezahlen.

Brauche ich einen Anwalt, um Widerspruch einzulegen?

Nein, Sie brauchen keinen Anwalt, um Widerspruch gegen einen Bußgeldbescheid einzulegen. Sie können den Widerspruch selbst formulieren und einreichen. Allerdings kann es in komplexen Fällen oder wenn Ihnen schwerwiegende Konsequenzen (z.B. Fahrverbot) drohen, ratsam sein, sich von einem Anwalt für Verkehrsrecht beraten und vertreten zu lassen.

Was kostet mich ein Anwalt für Verkehrsrecht?

Die Kosten für einen Anwalt für Verkehrsrecht sind abhängig vom Umfang und der Schwierigkeit des Falles. In der Regel rechnen Anwälte nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG) ab. Die Kosten können aber auch individuell vereinbart werden. Es empfiehlt sich, vor der Beauftragung eines Anwalts die Kostenfrage zu klären.

Was passiert, wenn ich vor Gericht verliere?

Wenn Sie vor Gericht verlieren, müssen Sie die Kosten des Gerichtsverfahrens tragen. Diese setzen sich aus den Gerichtsgebühren und den Anwaltskosten zusammen. Die Gerichtsgebühren richten sich nach der Höhe des Bußgeldes. Die Anwaltskosten sind abhängig vom Umfang und der Schwierigkeit des Verfahrens.

Kann ich eine Ratenzahlung vereinbaren?

In bestimmten Fällen ist es möglich, eine Ratenzahlung des Bußgeldes zu vereinbaren. Dies ist jedoch von der Kulanz der zuständigen Behörde abhängig. Sie sollten einen schriftlichen Antrag auf Ratenzahlung stellen und Ihre finanzielle Situation darlegen.

Gibt es eine Verjährungsfrist für Ordnungswidrigkeiten?

Ja, es gibt eine Verjährungsfrist für Ordnungswidrigkeiten. Die Verjährungsfrist beträgt in der Regel drei Monate. Bei bestimmten Ordnungswidrigkeiten (z.B. Alkohol am Steuer) kann die Verjährungsfrist jedoch auch länger sein. Die Verjährungsfrist beginnt mit dem Tag der Begehung der Ordnungswidrigkeit.

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